Chronik | Wien
23.03.2017

VetMed errichtet Anlaufstelle für kranke Kleintiere

Das Bauprojekt soll mit Jahresende starten. Die Bundesimmobiliengesellschaft schießt bis zu 25 Millionen Euro zu.

Rund 43.000 Kleintier-Patienten – von Hunden über Kaninchen bis hin zu Ziervögeln – werden in der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VetMed) jedes Jahr betreut. Bis dato mussten ihre Besitzer verschiedene Einrichtungen am Campus in Floridsdorf aufsuchen, um in die "Kleintierchirurgie", die "Interne Medizin Kleintiere" oder die "Bildgebende Diagnostik" zu gelangen. Mit Unterstützung der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) wird das nun geändert: Die VetMed richtet eine einzige zentrale Anlaufstelle für kranke und verletzte Kleintiere ein.

Dazu wurde Anfang des Jahres von der BIG ein zweistufiges Verhandlungsverfahren zur Planersuche gestartet. Architekten erarbeiteten dann weitere Details. Nach derzeitigem Stand können die Umbauten mit Jahresende beginnen und werden voraussichtlich 2020 abgeschlossen sein.

Neben der zentralen Anlaufstation werden dann einige hundert Quadratmeter mehr Fläche zur Verfügung stehen. Weiters werden die stationären Patienten künftig an einem Ort untergebracht.

Die genauen Kosten für das Bauprojekt kann die VetMed derzeit noch nicht abschätzen. Die BIG stellt der Universität bis zu 25 Millionen Euro zur Verfügung. Im Gegenzug verpflichtet sich die Uni in den kommenden 25 Jahren, den Mietvertrag nicht zu kündigen. Vom Wissenschaftsministerium gibt es zusätzlich ein Konjunkturpaket in der Höhe von 7,5 Millionen Euro.