Chronik | Wien
09.11.2017

Verteilerkasten in Brand: Wohnhaus in Wien evakuiert

Ein kleiner Brand, der allerdings zu großer Rauchentwicklung führte. Verletzt wurde niemand.

Wegen eines kleinen Brandes, der allerdings zu großer Rauchentwicklung führte, ist am frühen Donnerstagabend ein Wohnhaus in Wien-Wieden teilweise evakuiert worden. Verletzt wurde niemand, die Berufsrettung hat vier Leute betreut, eine Person wurde vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Sprecher sagte. Grund dafür war vermutlich die große Aufregung.

Die Qualmentwicklung hatte von einem E-Verteilerkasten ihren Ausgang genommen, der im Stiegenhaus im Mezzanin in Brand geraten war. Der Rauch drang durch Stiegenhaus in die oberen Stockwerke, sodass es für die Feuerwehrleute äußerst schwierig war, sich im Inneren des Gebäudes in der Favoriten Straße einen Überblick über die Zahl gefährdeter Menschen zu verschaffen. Aus diesem Grund überprüften die Einsatzkräfte von einer Drehleiter von außen, ob sich Menschen in den Wohnungen aufhielten, wie Feuerwehrsprecher Christian Feiler erläuterte. Niemand sei über die Leiter in Sicherheit gebracht worden, alle hätten das Gebäude mit Hilfe von Fluchtfiltermasken durch das Stiegenhaus verlassen können, sagte Feiler.