Vassilakou und Plasch beim Baustart am Südtiroler Platz.

© /christian fuerthner

Wien
05/12/2016

Südtiroler Platz soll zwei "grüne Inseln" erhalten

Der Platz wird um 2,2 Millionen Euro attraktiviert. Umbau soll bis 2017 abgeschlossen sein.

von Anna-Maria Bauer

"Mehr Platz, mehr Grün, mehr Querungsmöglichkeiten", so fasste Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) Donnerstagfrüh die geplante Umgestaltung des Südtiroler Platzes zusammen.

Konkret sollen auf dem Platz zwei "grüne Inseln" entstehen. Eingefasst werden diese von geschwungenen Sitzbänken und Holzelementen. Trinkbrunnen, kleinere Spielgeräte und geschützte Sitzbereiche sollen zum Verweilen einladen. Über den Lüftungsschächten der U1-Haltestelle werden Lichtskulpturen errichtet, die die Bedeutung des Südtiroler Platzes als Knotenpunkt widerspiegeln sollen.

Der Wiedner Bezirksvorsteher Leo Plasch (SPÖ) freute sich beim Fototermin am Mittwoch, dass "die längst überfällige Attraktivierung" nun mit Unterstützung der Stadt Wien in Angriff genommen werden kann. Am Westteil des Platzes wird schon seit 9. Mai gearbeitet. Wenn alles nach Plan läuft, soll der 2,2 Millionen Euro teure Umbau bis 2017 abgeschlossen sein.

Begleitet wird das Projekt übrigens von der "Agenda Wieden" – eine Gruppe, die aus Bürgern, Bezirksparteien und lokalen Institutionen besteht und ein Auge darauf haben wird, dass die erarbeiteten Ziele beim Umbau auch tatsächlich umgesetzt werden.

Wien bekommt Nelson-Mandela-Platz und Lella-Lombardi-Gasse

Neue Namen für Straßen und Plätze in Wien: Künftig wird es in der Donaustadt, vor der U2-Station Aspern Nord, einen Nelson-Mandela-Platz geben. Die Benennung nach dem 2013 verstorbenen Politiker und Friedensnobelpreisträger wurde im Kulturausschuss einstimmig beschlossen, teilte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) am Mittwoch in einer Aussendung mit.

In der Donaustadt wird aber nicht nur Mandela gewürdigt, es werden auch verdienstvolle Frauen mit acht neuen Straßennamen bedacht: Die Lella-Lombardi-Gasse erinnert an die Rennfahrerin Lella Lombardi, die als erste Frau in einem Formel-1-Grand-Prix in die Punkteränge fuhr und an einem Rennen der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft teilnahm.

Nach der Fotografin Trude Fleischmann, der Tänzerin Gertrud Bodenwieser, der Psychiaterin Lydia Sicher und der Journalistin Beatrix Kempf werden ebenfalls Gassen benannt. Die Bildhauerin Eva Maria Mazzucco erhält ebenso wie die französische Schriftstellerin Simone de Beauvoir und die kenianische Umweltaktivistin Wangari Maathai einen Platz.

Am anderen Ende der Stadt, in Liesing, wird eine Verkehrsfläche an den 2009 verstorbenen Schauspieler Fritz Muliar erinnern. Der Muliarplatz befindet sich nördlich der Carlbergergasse.

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