Chronik | Wien 14.12.2017

Studenten protestieren gegen Wiedereinführung der Studiengebühren

ABD0135_20171214 - WIEN - ÖSTERREICH: Protestierende vor dem Parlament am Donnerstag, 14. Dezember 2017, anl. einer Verhandlungs… © Bild: APA/HERBERT NEUBAUER

In Wien gehen Studenten gegen Studiengebühren auf die Straße, die es bei Türkis-Blau wieder geben könnte.

Während im Palais Epstein die schwarz-blauen Verhandlungen liefen, hatten sich vis a vis des Gebäudes rund 100 Demonstranten der ÖH und des VSStÖ positioniert.

Sie protestierten lautstark mit Trillerpfeifen gegen die laut Medienberichten geplante Wiedereinführung von Studiengebühren durch die neue Bundesregierung.

„Dies ist eine klare Kampfansage gegen die Studierenden. So einen massiven Schlag gegen das Hochschulwesen können und dürfen wir uns nicht gefallen lassen.“, so erklärt Katharina Embacher, Vorsitzende des Verbands Sozialistischer StudentInnen, in einer Aussendung.

„Die Ära Schüssel und Haider war in den 2000er Jahren dafür verantwortlich, dass tausende StudentInnen, vor allem aus ArbeiterInnenfamilien, von den Hochschulen vertrieben wurden. Dieser Tradition bleiben ihre beiden Sprösslinge Kurz und Strache treu. Studiengebühren haben keinen finanziellen Mehrwert für Hochschulen, sondern dienen nur zur ökonomischen Auslese der Studierenden“, betont Embacher.

„Wenn Kurz und Strache einen Kampf wollen, dann sollen sie ihn auch bekommen. Wir StudentInnen werden Schulter an Schulter gegen diesen bildungspolitischen Wahnsinn ankämpfen“, so Embacher.

( Agenturen , and ) Erstellt am 14.12.2017