Chronik | Wien
26.05.2017

Sommernacht für 90.000 Besucher

Für Irritation sorgten Infos der Wiener Linien, dass die Tore Schönbrunns bereits geschlossen seien.

90.000 Besucher strömten zum Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker im Schloss Schönbrunn Donnerstagabend. Laut Polizeiangaben waren es zwar nur 55.000 – allerdings lauschten weitere 45.000 von der Gloriettewiese aus.

Rund 400 Ordner und ein Aufgebot ziviler und uniformierter Polizisten sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Laut Polizei gab es nur eine Anzeige. Beim Abstrom der Veranstaltungsbesucher kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.

KURIER-Leserin Nadine B. beklagte jedoch, dass bei der Anreise nicht alles reibungslos verlief: "Als wir um 19.30 Uhr bei der U4-Station Hietzing ankamen, haben wir von den Mitarbeitern die Info bekommen, dass die Tore schon geschlossen sind und wir wieder umdrehen können. Wir haben entschieden, wenigstens ein bisschen in Richtung Schloss zu spazieren – und haben dann dort gesehen, dass das gelogen war, weil der Einlass noch im vollen Gange war."

"Im Vorjahr war der Andrang so groß. Deshalb wurden wir heuer von den Veranstaltern informiert, sobald die Plätze voll waren", sagt eine Sprecherin der Wiener Linien. Das habe sehr gut geklappt, entsprechende Durchsagen gab es auch in den U-Bahnen.

Nadine B. bemängelt auch die laxen Eingangskontrollen. Als sie das Areal betrat, habe man keinen Blick mehr in die Taschen geworfen.