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Chronik Wien
04/24/2014

Serie von Hoteleinbrüchen: Suche nach Verdächtigem

Mindestens 97 Einbrüche in Wien gehen auf das Konto der Bande, die offenbar international aktiv war.

Das Hilton am Stadtpark oder das Hotel am Stephansdom – noble Adressen gehörten ins Beuteschema eines Einbrecher-Duos, dem nun die Wiener Polizei das Handwerk gelegt hat.

Die beiden Männer sind Ermittlungsbehörden in der EU bestens bekannt: Britische Behörden hatten sie nach einer Einbruchserie in Hotels bereits aus dem Verkehr gezogen. Nach Verbüßung der Haftstrafe verlegte das Duo seine "Tätigkeit" nach Wien. Den nun Festgenommenen lastet die Exekutive 97 Einbrüche in Hotelzimmer an – mit einem Gesamtschaden von 150.000 Euro.

Schon bald wussten Wiener Ermittler, dass Profis am Werk waren. Die Serie begann Anfang 2012. Jedes Mal bohrten sie das Schloss des Hotelzimmers auf, stahlen alles, was nicht niet- und nagelfest war. Geld, Schmuck, Laptops und Handys ließen sie mitgehen.

Ein dritter Täter im Bunde verhökerte die Gegenstände im Internet. Ein Einbrecher und der Hehler ging den Ermittlern ins Netz. Nach einem mutmaßlichen Dieb, Radoslav J., wird international gefahndet (siehe Bild).

Bäckereien im Visier

Zeitgleich hoben die Ermittler eine Einbrecherbande aus, die es auf Bäckereien abgesehen hatte. 14 Personen wurden angezeigt. 15 von 90 Delikten gehen laut Polizei "definitiv" auf das Konto der Männer, bei den restlichen sind sich die Kriminalisten (noch) nicht sicher. Polizeisprecher Thomas Keiblinger: "Es war stets der gleiche Modus Operandi."

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