(Symbolbild)

© KURIER/Gerhard Deutsch

Margareten
06/13/2016

Schlägerei in Wiener Park: Gruppen gingen aufeinander los

Raufhandel im Einsiedlerpark. Laut Zeugen auch Messer im Spiel.

Gehöriges Aufsehen hat Sonntagabend ein Raufhandel mit rund zehn Beteiligten im Wiener Einsiedlerpark erregt.

Bei der Polizei gingen Notrufe von zahlreichen Passanten ein, die den mit Fäusten und Messern ausgetragenen Streit zwischen drei Gruppen junger Männer beobachtet hatten. Ein 18-Jähriger wurde festgenommen. Zwei Akteure trugen durch die Schlägerei leichte Verletzungen davon.

Eigentlich habe es sich um zwei Auseinandersetzungen und zwei Polizeieinsätze gehandelt, berichtete Polizeisprecher Roman Hahslinger. Zunächst sei in dem kleinen "Beserlpark" im Bezirk Margareten eine türkischstämmige Gruppe mit tschetschenischen Jugendlichen zusammengekracht.

Kurz nachdem die Polizei diesen Streit aufgelöst hatte, entflammte erneut ein Raufhandel, an dem nunmehr mehrere afghanische Staatsbürger als dritte Gruppe mitmischten.

Mit Messern bewaffnet

"Diesmal blieben insgesamt zwei verletzte Personen zurück", sagte der Sprecher. Insgesamt seien rund zehn Personen beteiligt gewesen, großteils Jugendliche, aber auch einige Männer über 20 bzw. Anfang 30. Der Anlass blieb laut Hahslinger im Dunkeln. "Warum die Männer aneinandergeraten sind, steht noch nicht fest."

Der einzige Festgenommene soll laut Zeugen versucht haben, seine Gegner mit einem Messer zu verletzten. Auch einige andere Beteiligte sollen mit Messern bewaffnet gewesen sein.

Vier Verletzte bei Raufhandel in Kufstein

Ein Raufhandel zwischen zwei Gruppen afghanischer Staatsangehöriger hat am Samstagabend auch in Kufstein (Tirol) vier Verletzte gefordert. An der gewalttätigen Auseinandersetzung dürften rund neun Personen beteiligt gewesen sein, teilte die Polizei am Montag mit. Die Verletzten im Alter zwischen 18 und 32 Jahren wurden mit der Rettung in das Krankenhaus Kufstein gebracht.

Der genaue Tathergang war vorerst unklar. Informationen zu möglichen weiteren Verdächtigen lagen vorerst nicht vor. Die Ermittlungen waren im Gange.

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