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Wien
05/10/2016

Parkende Busse beim Vogelweidplatz verärgern Anrainer

Beschwerden über den Verlust von Parkplätzen sowie Lärm- und Geruchsbelästigung.

Um die Busse, die beim Vogelweidplatz (15. Bezirk) parken, ist ein Streit ausgebrochen. Bei Großveranstaltungen in der benachbarten Stadthalle sind bis zu neun Fahrzeuge in diesem Areal abgestellt, was bei Anrainern für Unmut sorgt. Sie klagen über den Verlust von Parkplätzen, sowie Lärm- und Geruchsbelästigung.

Parkverbot gefordert

"Es ist ein großer Wunsch der Anrainer und des Bezirks, dass es in diesem Bereich ein Parkverbot für Busse gibt", sagt Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal (SPÖ). "Doch seit Monaten verhindert die MA46 (Verkehrsorganisation, Anm.), dass es zu diesem Verbot kommt", lautet seine Kritik.

Dabei habe es schon vor etlichen Jahren ein gemeinsam mit der MA46 ausgearbeitetes Buskonzept gegeben. Dieses sah vor, dass die Busse die Stadthallenbesucher aussteigen lassen, und dann außerhalb des Wohngebiets parken. Bei Großveranstaltungen gibt es für die Busse genau definierte Parkmöglichkeiten in der Hütteldorfer Straße und Zinckgasse.

"Unerträglich, wenn eine Behörde meint, dass sie die Verkehrspolitik eines Bezirks bestimmen will"

"Jetzt sind wir mit der Situation konfrontiert, dass die Busse nicht mehr wegfahren, sondern legal hier am Vogelweidplatz parken", ärgert sich Bezirksvorsteher Zatlokal. Und weiter: "Ich halte es für unerträglich, wenn eine Behörde meint, dass sie die Verkehrspolitik eines Bezirks bestimmen will."

Seitens der derart kritisierten MA46 war bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

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