Chronik | Wien
21.09.2017

Rettung in 37 Metern Höhe: Mann kollabierte auf Roßauer Kaserne

Rettung mittels Teleskopmastbühne. Der 53-Jährige wurde ins Spital gebracht

Auf dem Turm der eingerüsteten Roßauer Kaserne kam es Donnerstagnachmittag zum Arbeitsunfall. In 37 Meter Höhe kollabierte ein 53-jähriger Bauarbeiter.

Polizisten der Spezialeinheit WEGA, die in der Roßauer Kaserne stationiert sind, waren als erstes am Unfallort und begannen mit der Herzdruck-Massage - bis die Rettungskräfte eintraten. Zwei Rettungsteams gelangten über das Gerüst zum Einsatzort.

Aufgrund der räumlichen Enge wurden Hubrettungsgeräte und Höhenretter der Berufsfeuerwehr Wien, sowie die Seiltechnikeinsatzgruppe der Berufsrettung Wien alarmiert und von Bauarbeitern eingewiesen. Wegen der Bäume vor dem Gebäude und der exponierten Lage des Bauarbeiters war es zunächst ungewiss, ob mit der Teleskopmastbühne (einem speziellen Hubrettungsgerät der Feuerwehr mit Rettungsplattform) eine Rettung möglich ist. Aus diesem Grund wurde zeitgleich ein alternativer Abtransport durch Seilbergung vorbereitet.
Letztendlich konnte der Bauarbeiter, der zwischenzeitlich von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch betreut und transportfähig gemacht wurde, mit der Rettungsplattform der Teleskopmastbühne erreicht werden. Dadurch war ein rascher Transport zu ebener Erde möglich.

Der Bauarbeiter wurde mit vereinten Kräften von der Rettungsplattform umgelagert und ins Spital gebracht.