Manch "Kampfradler" soll sich über Verkehrsregeln hinwegsetzen. Ob das "Sinn hat"? Warum letzteres ein Un-Wort sein soll, ist schwer einzusehen. "Sinn machen" ist eher als fragwürdige Formulierung zu bezeichnen.

© Radfahrer

Chronik Wien
10/04/2012

Rad gegen Auto. Auto gegen Rad. Das ist Brutalität.

Wir sprechen mit Betroffenen über die brennenden Themen. Diskutieren Sie mit!

von Martin Gantner

Es war das am meisten diskutierte Thema dieses Sommers: Wem gehört die Straße? Seit Monaten tobt in Österreich, vor allem aber in Wien, eine von Politik und Medien angeheizte Auseinandersetzung zwischen Auto- und Fahrradfahrern. Es geht um jeden Quadratmeter Straße, um Fahrradstraßen, neue Ampelintervalle, um Radnummerntafeln und neue Promillegrenzen für Pedalritter.

Experten schätzen, dass es in Österreich bereits sieben Millionen Fahrräder gibt. Allein in Wien nutzen 260.000 Menschen ihr Rad täglich oder mehrmals die Woche. Tendenz steigend. Dementsprechend sind auch die Unfallzahlen gestiegen. 2011 sind in Österreich 42 Radfahrer im Straßenverkehr gestorben, 2010 waren es lediglich zehn. Welche Konsequenzen hat dies für den Straßenverkehr? Sollten Radler bei Verkehrsübertretungen höhere Strafen zahlen müssen? Und werden den Pkw-Lenkern in Wien weitere Fahrspuren abspenstig gemacht, um sie den mehr werdenden Fahrradfahrern zur Verfügung zu stellen?

Wir laden Sie zum Stadtgespräch ein

Fragen, die am Mittwoch, den 3. Oktober beantwortet werden sollten. Im Josefstädter Florianihof diskutiert Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (G) mit dem Wiener Chefradler Martin Blum und mit der Generalsekretärin des ARBÖ, Lydia Ninz. Moderiert wird der Abend von Martina Salomon, stv. Chefredakteurin des KURIER. Der Eintritt ist frei.

Weiterführende Links

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.