© Franz Gruber

Unehrlicher Finder
12/06/2013

Pole missbrauchte fremde Dokumente: 15.000 Euro Schaden

24-Jähriger schloss Handyverträge und Kredit ab, lieh sich Filme und Videospiele.

Eine Pole hat sich knapp zwei Jahre lang betrügerisch mit fremden Federn geschmückt. Er hat die Dokumente eines 23-jährigen Studenten aus Ried in der Riedmark, OÖ, missbraucht und rund 15.000 Euro Schaden angerichtet. Der 24-jährige Verdächtige schloss damit Handyverträge und einen Kredit für einen Flachbildfernseher ab und lieh sich Filme und Videospiele aus. Der Mann kam in die Justizanstalt Wien-Josfestadt, berichtete die Polizei am Freitag.

Am 6. Jänner 2012 fand der Pole in Wien die Geldbörse des Oberösterreichers samt Führerschein und Bankomatkarte. Anstatt sie abzugeben, wies er sich bis 25. November 2013 mit den Dokumenten des Mannes aus. Die ergaunerten Mobiltelefone, Filme und Videos verkaufte der mutmaßliche Betrüger bei Handybörsen oder an Bekannte weiter.

Forderungen

Als bei ihm nach und nach Mahnungen und Forderungen verschiedener Wiener Geschäfte einlangten, erstattete der 23-Jährige schließlich Anzeige bei der Polizei. Die Erhebungen gestalteten sich umfangreich, die Beamten führten Datenabgleiche durch und werteten Spuren aus. Schließlich kamen sie dem Polen auf die Spur. In der Wohnung seiner Freundin klickten die Handschellen, auch der Fernseher wurde sichergestellt. Der Mann zeigte sich großteils geständig und erklärte, das erbeutete Geld zur Bestreitung seines Lebensunterhalts und zur Finanzierung seiner Drogensucht verwendet zu haben.

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