Chronik | Wien
12.02.2015

Pläne für alte WU: Hörsaal wird Gerichtssaal

Ein Teil der früheren Wirtschaftsuniversität wird ab Herbst 2016 vom Arbeits- und Sozialgericht bezogen.

Die Frage um die Nachnutzung der alten Wirtschaftsuniversität ist geklärt – zumindest zum Teil. Das Haus UZA3 in der Althanstraße 39–45 soll ab Herbst 2016 vom Arbeits- und Sozialgericht, derzeit in der Wickenburggasse 8, bezogen werden. Zwischenzeitlich diente der Standort als Flüchtlingsunterkunft.

Derzeit wird an den letzten Details getüftelt, bevor der Umbau im Herbst startet. Vortrags- und Turnsäle, sowie Bibliotheksbereiche werden zu Gerichtssälen, Büros und Lagerflächen umgebaut. Eine Cafeteria, ein zusätzlicher Aufzug und eine Kühlung für die Verhandlungsräume sind ebenfalls geplant, bestätigt ein Sprecher der Eigentümergesellschaft BIG. Die Projektkosten betragen 10 Millionen Euro. Insgesamt werden 14.500 des Hauses adaptiert. Dieser Platz ist bitter nötig. Täglich finden am Arbeits- und Sozialgericht 70 Gerichtsverhandlungen statt. 48 Richter, 50 Mitarbeiter sowie 25 Lehrlinge und Praktikanten sind dort tätig.

In anderen Teilen der WU hat sich die Uni für Bodenkultur in einigen Räumen eingemietet. Über die Vermietung des restlichen Platzes wird verhandelt – die WU soll aber Bildungsstandort bleiben.