Chronik | Wien
17.01.2018

Pkw-Serieneinbrecher versursachte 20.000 Euro Schaden

Der Mann, der zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde, dürfte nach der Verbüßung der Strafe an Deutschland ausgeliefert werden.

Ein auf Multimedia-Anlagen spezialisierter Pkw-Einbrecher hat in Wien mindestens 29 derartige Straftaten begangen und einen Schaden von 200.000 Euro angerichtet. Der Mann, der zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde, dürfte nach der Verbüßung der Strafe an Deutschland ausgeliefert werden. In Frankfurt am Main habe er nämlich 200 weitere derartige Straftaten begangen, teilte die Polizei mit.

Der Mann war Ende März vergangenen Jahres nach tagelanger Observation aus frischer Tat ertappt worden. Vorangegangen waren monatelange Ermittlungen, nachdem das Landeskriminalamt im Herbst 2016 ein signifikantes Ansteigen der Zahl der Pkw-Einbrüche festgestellt hatten. Betroffen waren die Marken VW, Audi und Skoda. Mit der Festnahme des 38-Jährigen - im Anschluss an einen Hinweis der polnischen Polizei - fand die Serie dieser speziellen Einbrüche laut Wiener Kriminalisten schlagartig ein Ende.

Der internationale Abgleich von Ermittlungsergebnissen brachte im Fall des Polen Licht in eine Serie solcher Pkw-Einbrüche, die in Frankfurt begangen wurden. Rund 200 solche Taten werden dem 38-Jährigen dort zu Last gelegt. Tatortspuren, die in der deutschen Stadt gefunden wurden, stimmten mit solche in Wien überein.