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Chronik Wien
10/12/2012

Parkpickerl: Stadt dementiert "Aktion scharf"

Seit 1. Oktober gab es 37.000 Pickerl-Anzeigen. Laut Vizebürgermeisterin Vassilakou gibt es derzeit aber keine intensivierten Kontrollen.

Die Ausweitung der Parkpickerlzonen in Wien ist und bleibt Thema: Nun sorgt eine von der Kronen Zeitung kol­portierte "Aktion scharf" in Sachen Strafen für Auf­regung. Doch sowohl Polizei als auch Stadt Wien dementierten eine derartige Aktion am Freitag vehement.

"Das ist völlig abwegig", sagt der oberste Parksheriff der Polizei, Oberstleutnant Wolfgang Schererbauer im Gespräch mit dem KURIER. "Im Vergleich zum Vorjahr geht die Zahl der Kurzparkzonen-Übertretungen sogar zurück."

Die grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou fügt hinzu, dass weder die Stadt noch die Polizei eine solche Aktion initiiert hätten.

Die Zahlen: Seit 1. Oktober wurden in den Pickerlbezirken 37.211 Übertretungen geahndet – knapp 10.000 davon entfallen auf die neuen Pickerlzonen. "Im Oktober 2011 waren es insgesamt 101.000 Übertretungen – also deutlich mehr", sagt Schererbauer. Er schließt daraus, dass mehr Pendler mit dem Zug nach Wien kommen, "oder, dass sich die Leute eher an die Regeln halten".

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