Serbische und albanische Fußballfans verursachten auf der Ottakringer Straße vor zwei Wochen einen Polizeigroßeinsatz. Im Alltag sei von Rivalitäten aber nichts zu bemerken, erzählen Anrainer unisono.

© APA/HELENA MANHARTSBERGER

Bilanz
12/16/2014

Ottakringer Straße: 48 Anzeigen nach Randalen

Parlamentarische Anfrage: 98 Polizisten mussten einschreiten.

Nach dem Fußballspiel Serbien gegen Albanien, das Mitte Oktober durch eine Drohne mit großalbanischer Flagge gestört wurde, kam es auf der Ottakringer Straße in Wien zu heftigen Auseinandersetzungen. Für die Polizei gab es einen Großeinsatz – 98 Beamte mussten einschreiten, wie Innenministerin Johanna Mikl-Leitner auf eine parlamentarische Anfrage der SPÖ erklärte. Insgesamt wurden 48 Straftaten angezeigt, heißt es in dem Papier.

Laut Thomas Keiblinger von der Wiener Polizei handelt es sich um "rund 30 Verwaltungsübertretungen, vor allem wegen Lärmerregung und Pyrotechnikgesetz sowie 14 Sachbeschädigungen – darunter bei Polizeiautos – und einige Körperverletzungen". Festnahmen gab es ebenso wenig wie Verletzte. Die Höhe des Sachschadens ist weiterhin unbekannt.

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