Chronik | Wien
23.03.2017

Mutter erstochen: Streit war der Auslöser

16-Jähriger gab an, "die Kontrolle" verloren zu haben

Jener 16-Jährige, der Dienstagabend seine Mutter in Wien-Penzing erstochen haben soll, gab in seiner Einvernahme an, dass es vor der Bluttat einen heftigen Streit gegeben habe. Vor der Polizei gab er an "die Kontrolle verloren" zu haben und mit einem Küchenmesser auf seine Mutter eingestochen zu haben. Schon im Vorfeld soll es immer wieder zu heftigen Streitigkeiten gekommen sein. Bei der Einvernahme verzichtete er auf den Beistand eines Anwalts.

Wie der KURIER berichtete, starb die Jugendbetreuerin Sabine N. durch 15 Messerstiche. Der 16-Jährige verständigte selbst die Rettung. Als diese eintraf, saß er neben seiner toten Mutter. Die WEGA nahm den Jugendlichen fest.

Der Bursche ist arbeitslos und lebte sehr zurückgezogen. Nachbarn gingen davon aus, dass die Frau allein in der Wohnung lebte.