Mutmaßlicher Sextäter stellte sich

In der Großfeldsiedlung trieb ein Sextäter sein Unwesen
Foto: KURIER/Gnedt

Der Mann soll sich nach Veröffentlichung eines Fahndungsfotos bei der Polizei gemeldet haben.

Die Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera der U-Bahn könnte die Wiener Polizei nun bei der Fahndung nach einem gesuchten Sextäter zum Erfolg geführt haben: Ein Verdächtiger meldete sich selbst in einer Polizeiinspektion.

Ob es sich tatsächlich um jenen Mann handelt, der wie berichtet im Bereich der Großfeldsiedlung in Wien-Floridsdorf in den vergangenen Monaten versucht haben soll, zumindest vier Frauen zu vergewaltigen, war Mittwochnachmittag allerdings noch nicht geklärt. "Wir sind derzeit bei den Einvernahmen mit dem Verdächtigen", hieß es dazu aus dem Landeskriminalamt. Dem Vernehmen nach soll sich der Mann auf eine Polizeiinspektion begeben und dort angegeben haben, er habe gehört, nach im werde polizeilich gesucht.

Am 1. Juli war eine junge Frau in der Früh am Weg von der U-Bahnstation Großfeldsiedlung zu ihrem Wohnhaus von einem Unbekannte zunächst von hinten umklammert und sexuell misshandelt worden. Die 19-Jährige schrie laut um Hilfe, schlug mit ihrer Handtasche auf den Mann ein und konnte sich letztlich befreien. Der Täter flüchtete daraufhin.

Aus der U-Bahn-Überwachungskamera wurden dann Bilder des Mannes sicher gestellt.
Aufgrund der Personenbeschreibungen anderer Opfer geht die Kripo davon aus, dass der Mann auch für drei weitere (teils versuchte) Vergewaltigungen im Bereich der Großfeldsiedlung infrage kommt. "Wir überprüfen noch eine Reihe weiterer Hinweise", sagt ein Kriminalbeamter.

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(kurier / Johannes Wolf) Erstellt am
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