Chronik | Wien
06.11.2017

Mit 200 km/h über Tangente: Drogen und Waffen im Auto

Der Mann war vor knapp zwei Wochen über die Südosttangente gerast. Nun wurde das Fahrzeug wiedererkannt. Der Mann besaß keinen Führerschein und stand unter Suchtmitteleinfluss.

Polizisten haben am Sonntag in Wien-Favoriten ein gesuchtes Fahrzeug wiedererkannt, mit dem ein unbekannter Lenker in der Nacht auf den 27. Oktober mit 200 km/h über die Südosttangente (A23) gerast war. Eine Zivilstreife hatte das Auto damals bemerkt, der Fahrer konnte aber flüchten. Bei der Anhaltung hatte der Mann ohne Führerschein nun Drogen und Waffen bei sich, der 23-Jährige wurde angezeigt.

Da das Fahrzeug nicht angemeldet war und nicht mehr registrierte Kennzeichen montiert hatte, war die Ausforschung nach der um mehr als 100 km/h zu schnellen Fahrt über die Tangente schwierig. Beamte erkannten die schwarze BMW-Limousine mit auffällig schwarz getönten Rücklichtern jedoch am Sonntag in der Nähe des Reumannplatzes wieder.

Ohne Führerschein, dafür mit Drogen und Waffen

Der Fahrer wurde angehalten und kontrolliert, dabei wurde von den Polizisten Marihuana-Geruch bemerkt, berichtete Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Die Beamten fanden ein paar Säckchen mit Cannabis und zeigten den Mann wegen Suchtmittelbesitzes und Lenken eines Fahrzeugs unter Suchtmitteleinfluss an. Außerdem erhielt er Anzeigen wegen Fahrens ohne Führerschein und Lenkens eines nicht zum Verkehr zugelassenen Fahrzeuges.

Gegen den amtsbekannten 23-Jährigen war außerdem ein Waffenverbot aufrecht. Da zwei Messer im Fahrzeug gefunden wurden, wurde er auch wegen eines Verstoßes dagegen angezeigt.