© KURIER/Franz Gruber

Wien
11/22/2017

Mann versteckte sich auf Autoreisezug: Lokführer sah nach und stürzte ab

Lainzer Tunnel: 19-jähriger Ungar wurde festgenommen.

von Michaela Reibenwein

Ein Lokführer wurde Dienstagnacht mit schweren Verletzungen auf den Gleisen im Lainzer Tunnel gefunden. Der 58-Jährige hat schwere Kopfverletzungen erlitten und schwebt in Lebensgefahr.

Die Hintergründe für den Zwischenfall sind mysteriös. Denn kurz zuvor wurde gemeldet, dass sich eine unbefugte Person auf dem Autoreisezug befindet. "Ein Sicherheitsmitarbeiter hat den Mann am Bahnhof Meidling gesehen und das sofort gemeldet", sagt ÖBB-Sprecher Roman Hahslinger.

Als die Meldung den Lokführer erreichte, hielt er den Zug auf einem sicheren Gleis im Lainzer Tunnel an und hielt Nachschau. Wenig später lag er mit schweren Verletzungen auf den Gleisen.

Ob er gestürzt ist oder vielleicht gestoßen wurde, ist unklar. Das Opfer kann derzeit nicht befragt werden. Der "blinde Passagier", es handelt sich um einen 19-Jährigen aus Ungarn, wurde festgenommen und wird von der Polizei befragt. Unklar ist, was er auf dem Zug wollte.

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