Leberkas Pepi

© /Anna-Maria Bauer (2)

Reportage
09/04/2015

"Leberkas Pepi" macht jetzt auch Wiener happy

Das legendäre Linzer Fast-Food-Lokal eröffnete seine erste Filiale in der Bundeshauptstadt.

von Anna-Maria Bauer

Ja, gibt’s denn hier etwas gratis?" Verwundert blickt ein Passant auf die große Menschentraube, die sich Freitagmittag vor dem Lokal in der Operngasse 12 angesammelt hat.

Nein, gratis gibt es nichts. Dafür gibt es Leberkäse.

Und zwar jede Menge.

Zum Beispiel Leberkäse mit Chili und Käse. Oder Leberkäse mit Röstzwiebel. Aber auch Leberkäse mit Spinat-Knoblauchfüllung.

Denn ab sofort ist Wien um ein oberösterreichische Institution reicher: Der legendäre " Leberkas Pepi" aus der Linzer Altstadt – ob seiner langen Öffnungszeiten beliebter Treffpunkt für den mitternächtlichen Snack – hat seine Dependance in der Bundeshauptstadt eröffnet. Und so pilgerten am Freitag Dutzende Neugierige in ihrer Mittagspause in die Operngasse. Die einen, um zu testen, ob der "Leberkas Pepi" wirklich so gut war, wie ihre oberösterreichischen Freunde immer behaupteten. Und die anderen, um sich daran zu erinnern, wie Heimat schmeckt.

Zwölf verschiedene Leberkäse-Varianten (um 1,65 Euro pro 10 dag) stehen zur Wahl. Neben den langen Öffnungszeiten, ist Pepi-Eigentümer Christoph Baur überzeugt, seien es auch die große Auswahl und die Qualität, die den "Leberkas Pepi" so beliebt machen. Qualität setze sich einfach immer durch.

Bilder der Eröffnung:

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Leberkas Pepi…

Vom Spital zum Käse

Die Wiener Filiale legt Baur jedenfalls in die Hände von Mario Scheday, seines Zeichens ebenfalls Leberkäs-Liebhaber und gelernter Medizintechniker. Arbeitsbedingt kam der Wiener Scheday zu den Barmherzigen Schwestern nach Linz. Dort erschien er des Öfteren mit Leberkäsesemmel in der Hand – damals aber noch nicht mit der richtigen. Also führten ihn die Krankenschwestern eines Tages zum "Leberkas Pepi".

Scheday war begeistert. Und Christoph Baur ebenfalls, als er erkannte, dass Scheday der ideale Kandidat für das geplante Lokal in Wien wäre.

Begeistert sind auch die beiden Arbeitskollegen René und Markus, als sie in ihre erste Pepi-Semmel beißen. "Wir sind Mitte August schon einmal hier gestanden, vor verschlossener Tür, weil wir dachten, er sperrt früher auf", sagt René. Aber das Warten habe sich gelohnt.

Das findet der Salzburger Rupert zwar grundsätzlich auch. Aber: "Leberkäse schmeckt in der Nacht einfach noch ein bisschen besser."

Derzeit sperrt die Wiener Fililale bereits um 2 Uhr Früh zu. Christoph Baur dazu: "Sollten die Wiener aber auch zu späterer Stunde noch nach unserem Leberkäse verlangen, werde ich umgehend um entsprechende Genehmigungen ansuchen."

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