Jeden Tag frequentieren 200.000 Menschen die Karlsplatz-Passage.

© APA/HERBERT NEUBAUER

wien
09/17/2013

Karlsplatz: Vom Schandfleck zur Wohlfühl-Passage

Karlsplatz: Verschönerung des Verkehrsknotenpunkts in der City ist abgeschlossen

Rund drei Jahre nach Baubeginn ist die Neugestaltung der Karlsplatzpassage abgeschlossen. Der Öffi-Knotenpunkt – lange Zeit als sozialer Brennpunkt mit Ostblockcharme verschrien – wurde optisch aufgehellt, technisch modernisiert und mit einer 70 Meter langen Kunstinstallation vom Tiroler Maler Ernst Caramelle bereichert.

Letztere wurde am Dienstag als offizieller Schlusspunkt des Umbaus und im Beisein von Bürgermeister Michael Häupl eröffnet. 21 Millionen Euro nahm die Stadt für die Maßnahmen in die Hand. Rund 200.000 Menschen frequentieren täglich die Öffi-Station.

Laut Wiener Linien sind von ursprünglich rund 35 Shops in der Passage noch 21 übrig geblieben. Wobei renitente Mieter, die ihre Lokale nicht verlassen wollten, die Arbeiten zwischendurch immer wieder bremsten. Deshalb erfolgte die Eröffnung mit einer mehrmonatigen Verspätung. Die Wiener Linien boten Hilfe bei der Suche nach Alternativstandorten sowie Ablösezahlungen an.

Verschwunden ist die Drogenszene, wie Drogenkoordinator Michael Dressel versichert. Wobei es sich keinesfalls um eine Verlagerung handle: Es sei gelungen, die Betroffenen in das Betreuungssystem zu integrieren. Teams von „Help U“ sind weiter im Bahnhof unterwegs, die Streetwork-Anlaufstelle im Verbindungsgang Richtung Secession ist hingegen in das Betreuungszentrum „jedmayer“ am Gumpendorfer Gürtel übersiedelt.

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