Chronik | Wien
27.10.2017

Home Invasion in Wien: Opfer nicht einvernahmefähig

Polizei vermutet, dass Täter über Terrasse von Dachgeschoßwohnung eindrangen. Blessuren des Pensionisten so ernst, dass eine Befragung nach wie vor nicht möglich ist.

Nach einer sogenannten Home Invasion in Wien-Favoriten ist das 76-jährige Opfer noch nicht einvernommen worden. Der Pensionist, in dessen Wohnung in der Puchsbaumgasse am Mittwochabend drei Männer eingedrungen waren, lag am Freitag weiter im Spital. Er hatte bei dem Überfall eine Platzwunde am Kopf, Prellungen und Hämatome erlitten.

Laut Polizeisprecher Patrick Maierhofer waren seine Blessuren so ernst, dass auch am Freitag eine Befragung zunächst nicht möglich war. Die Täter waren gegen 21.00 Uhr vermutlich über eine Terrassentür in die Dachgeschoßwohnung eingedrungen. Als vollständig gesichert galt dies aber noch nicht. Dazu war unklar, wie sie auf die Terrasse gelangten - etwa, ob sie an der Fassade hinaufgeklettert waren oder andere Wege gefunden hatten.

Pensionist gefesselt

Die Räuber stürzten sich auf den Mann, warfen ihn auf den Boden und fesselten ihn. So musste der 76-Jährige zwei Stunden ausharren, ehe er sich selbst befreien und die Polizei alarmieren konnte. Offen war auch noch, ob er die Verletzungen beim Sturz erlitten hatte oder ob er von den Tätern auch misshandelt wurde.

Ob etwas aus der Wohnung entwendet wurde, war noch Gegenstand von Ermittlungen. Nach den Männern wird gefahndet.