"Kirschblüten in Grinzing"

© /Polizei

Wien
03/15/2017

Gestohlene Gemälde um 2,5 Millionen Euro sichergestellt

Eine internationale Tätergruppe wird hinter dem Coup im August 2014 vermutet.

Fast drei Jahre nach einem Kunst-Diebstahl in einer Nobelvilla in Wien-Hietzing konnten Dutzende teure Gemälde im Wert von rund 2,5 Millionen Euro sicher gestellt werden. Beamten des Landeskriminalamts Wien ist es aufgrund umfassender Ermittlungen gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt und der europäischen Polizeibehörde Europol gelungen, am vergangenen Freitag 67 der insgesamt 71 gestohlenen Bilder in einer Wohnung im Wiener Stadtgebiet aufzuspüren. Die genauen Hintergründe sind aber derzeit noch unklar: "Wir tappen da im Dunklen", heißt es aus Ermittlerkreisen.

"Kirschblüten"

Bei den wieder aufgetauchten Bildern handelt es sich etwa um "Kirschblüten in Grinzing" von Carl Moll im Wert 350.000 Euro, "Geranien" von Koloman Moser um rund 200.000 Euro und "Zigeunermädchen" von Oskar Kokoschka im Wert von rund 45.000 Euro.71 Bilder waren im August 2014 in einer Villa in Hietzing verschwunden.

Da noch vier Gemälde im Wert von rund 50.000 Euro fehlen, laufen die Erhebungen laut Polizeisprecher Patrick Maierhofer noch weiter. Hinter dem Coup wird eine internationale Tätergruppe vermutet, deren Identität noch nicht geklärt ist. Möglicherweise könnte es sich um eine Bande "mit osteuropäischem Hintergrund" handeln. Laut bisherigen Erkenntnissen wurden die Gemälde nach dem Coup ins Ausland verbracht. Wie und warum sie nun wieder den Weg zurück nach Österreich gefunden haben, muss erst geklärt werden.

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