Chronik | Wien
22.05.2017

Frau in den Hals gestochen: 59-Jähriger flüchtig

Vorfall in Wien-Döbling. Der beschuldigte Neffe der 61-Jährigen wird per Foto gesucht.

Ein 59-Jähriger, der in einer Wohnung in Wien-Döbling vor rund einer Woche seiner 61 Jahre alten Tante mit einem Messer in den Hals gestochen haben soll, war am Montag weiter auf der Flucht. Die Polizei fahndet nun mit einem Foto nach dem obdachlosen Mann und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Gesuchte ist 1,99 Meter groß, er dürfte psychische Probleme haben.

Der Mann war am 14. Mai zu Besuch bei seiner Tante in der Billrothstraße. Aus noch ungeklärten Gründen stach er auf die Frau, deren Alter von der Polizei zunächst mit 52 Jahren angegeben worden war, ein. Die 61-Jährige war vorübergehend in Lebensgefahr und musste auf der Intensivstation behandelt werden.

Als der Neffe zustach, war auch der Ehemann der Frau in der Wohnung, jedoch in einem anderen Raum. Der 77-Jährige hörte Schreie, als er ins Zimmer kam, war der 59-Jährige bereits geflüchtet. Seine Frau hielt sich die blutende Wunde am Hals, hatte der Ehemann gegenüber der Polizei angegeben.

Es sei "nicht auszuschließen", dass der Mann weiterhin gefährlich ist, hieß es seitens der Polizei. Gegen den Tatverdächtigen besteht eine Festnahmeanordnung. Hinweise (auch vertraulich) nimmt das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle West (Gruppe Mandl) unter der Telefonnummer 01-31310-25100 entgegen.