FPÖ gegen Drogenzentrum - Johann Gudenus am Sobieskiplatz.

© /Anna-Maria Bauer

Alsergrund
10/31/2014

FPÖ macht gegen Drogenzentrum mobil

Protestkundgebung am Sobieskiplatz - Anrainer sind sich nicht einig.

von Anna-Maria Bauer

Lassen wir uns das nicht gefallen", wetterte FPÖ-Clubomann Johann Gudenus Freitagvormittag am Sobieskiplatz. Bravo-Rufe aus dem Publikum. "Das ist eine Schande der rot-grünen Stadtregierung."

Gemeint ist das neue Drogenzentrum, das am 13. November am Alsergrund eröffnen soll. Neben zahlreichen Anrainer reiht sich auch die FPÖ in die Reihen der Protestler ein. Am Freitag lud die FPÖ zur Protestkundgebung. Rund 50 Sympathisanten fanden sich auf dem Platz, an dem das Zentrum entstehen soll, ein.

Denn so ein Zentrum, das passe einfach nicht hier her. Mit dieser Meinung ist Anrainer Johann Schmölz jedenfalls nicht alleine. Der 65-Jährige wohnt seit 40 Jahren im 9. Wiener Gemeindebezirk, bis jetzt sei er eigentlich sehr zufrieden mit der Gegend. Aber so gehe es nicht weiter. "Bei den nächsten Wahlen bekommt die FPÖ meine Stimme. Zu Fleiß."

Aber nicht alle Anrainer sind dagegen. Helga Schmiedberger wohnt und arbeitet im Grätzel. Sie sieht es als Verpflichtung der Gesellschaft, sich um diese Menschen zu kümmern - und sie nicht in die Unsichtbarkeit zu drängen.

Am 12. November wird es eine Sondersitzung im Gemeinderat geben. Zehn Wohnungseigentümer haben zudem eine Klage gegen den Vermieter der Räumlichkeiten initiiert.
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