Weitere Eier werden noch bebrütet. 

© APA/DANIEL ZUPANC

Wien
05/19/2016

Flamingo-Küken: Langbeiniger Nachwuchs in Schönbrunn

Sechs Küken sind schon geschlüpft, weitere werden noch erwartet.

Im Tiergarten Schönbrunn sind bereits sechs Küken bei den Rosa Flamingos geschlüpft. Weitere Eier werden noch bebrütet. Das Aussehen der Küken erinnert aber noch nicht ganz an das eines Flamingos. "Ihre rosarote Farbe bekommen sie erst im Alter von etwa drei Jahren", erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Die Küken haben ein mausgraues Daunenkleid, das den Nachwuchs im Freiland vor Feinden schützt. "Die Küken werden sich noch eine ganze Weile von den Altvögeln unterscheiden", sagte Schratter. Während im Freiland Farbstoffe in den Krebsen, die den Flamingos als Nahrung dienen, für das prächtige rosarote Federkleid sorgen, ist es im Zoo ein spezielles Futter.

Der Tiergarten Schönbrunn züchtet Rosa Flamingos bereits seit Jahren und hat daher viel Erfahrung. Schratter: "Die erste Zeit sitzen die Küken in den Nestern, die die Eltern aus Schlamm gebaut haben, und werden in deren Federkleid gewärmt. Sind sie groß genug, verlassen sie das Nest und werden von den erwachsenen Vögeln gemeinsam wie in einem Kindergarten betreut." Der Schnabel der Flamingos ist in der Vogelwelt einzigartig. Er ist wie ein Filter gebaut, mit dem sie Krebse und andere kleine Lebewesen aus dem Wasser filtern. Der Schnabel der Küken ist allerdings noch nicht voll entwickelt. Deshalb füttern die Eltern sie mit energiereicher Flüssigkeit aus ihrem Kropf.
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