© KURIER/Schraml Wilhelm

Wien
07/09/2013

Feuerwehreinsatz in Luxushotel Imperial

Alarmstufe 2 wegen Verrauchung ausgelöst. Gefahr für Hotelgäste und Personal bestand aber keine.

Die Wiener Berufsfeuerwehr ist am Montagabend zu einem Einsatz ins Wiener Ringstraßenhotel Imperial ausgerückt. Grund war eine Verrauchung, deren Ursache zunächst unklar war. Gefahr für die Hotelgäste und das Personal bestand allerdings nicht. Das Gebäude musste nicht evakuiert werden.

Wegen der relativ großen Anzahl der Gäste und Angestellten des Hotels wurde vorsorglich Alarmstufe 2 ausgerufen. Etwa 70 Feuerwehrangehörige standen im Einsatz. Der Ring war zumindest vorübergehend blockiert.

Einsatz nach kurzer Zeit beendet

Für den Großteil der etwa 70 Angehörigen der Wiener Berufsfeuerwehr war der Einsatz im Hotel Imperial nach kurzer Zeit beendet. Gegen 23.30 Uhr befand sich nur noch ein kleines Team im Hotel, um der Ursache für die Verrauchung nachzugehen. Durchaus möglich sei, dass sich der Rauch von draußen ins Gebäude gezogen habe, hieß es.

Beim Hotel Imperial handelt es sich um eine der geschichtsträchtigsten und vornehmsten Adressen am Wiener Ring. Nach eigenen Angaben wurde es in den Jahren 1863 bis 1865 als privates Palais des Prinzen Philip von Württemberg erbaut, der die Großnichte von Kaiser Franz Joseph I. geheiratet hatte. Architekt war der prominente Münchner Arnold Zanetti.

Nachdem der Prinz von Württemberg ausgezogen war - warum, ist nicht restlos geklärt -, kaufte der Investor Horace Ritter von Landau das Palais. 1873 wurde es rechtzeitig zur Eröffnung der Weltausstellung in Wien als Hotel Imperial feierlich eröffnet.

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