Chronik | Wien
09.01.2012

Doch keine Schüsse auf FPÖ-Parteilokal

Verwirrung herrschte am Montag rund um das vermeintliche Attentat auf das Parteilokal der FPÖ im 15 Bezirk.

Wie berichtet schmissen in der Silvesternacht mehrere Unbekannte Steine und Sektflaschen gegen die Glasscheiben des Partei-Stützpunktes in der Reindorfgasse 7. Das Sicherheitsglas splitterte. Die Bezirkspartei erstattete Anzeige gegen Unbekannt. Als die Polizei am Montag einen zweiten Lokalaugenschein mit der Tatortgruppe durchführte, hieß es plötzlich, der Schaden könnte durch einen Kleinkaliber-Gewehr hervorgerufen worden sein. Erst am Abend konnte dann Entwarnung gegeben werden. Dietbert Kowarik, Bezirksobmann der FPÖ in Rudolfsheim: „Die kriminalpolizeilichen Untersuchungen der Polizei haben zum Glück ergeben, dass der Schaden durch einen Stein hervorgerufen wurde. Es war definitiv kein Schussattentat. Und der Schaden ist nicht neu, sondern stammt noch aus der Silvesternacht.“