Chronik | Wien
16.11.2017

Wiener Gebietsbetreuung stellt sich neu auf

Reform. Strukturen wurden verschlankt, das Service soll aber ausgeweitet werden.

Die Wiener Gebietsbetreuung wird ab 2018 in neuer Form organisiert. Die regionalen Zuständigkeiten werden zusammengefasst, dafür wachsen die Aufgabenfelder. Die neu strukturierte städtische Serviceeinrichtung kümmert sich um Stadterneuerung, wird aber auch für das Stadtteilmanagement zuständig sein. Dieses betreut die Errichtung neuer Viertel.

Die Zahl der Regionen wurde von neun auf fünf reduziert. Mit der Leitung der jeweiligen Stellen wurden nach erfolgter Ausschreibung nun eine Reihe von externen Firmen bzw. Organisationen betreut. Die schlankere Struktur bedeutet nicht weniger Geld: Das Budget – rund vier Millionen Euro netto pro Jahr – ist gleich geblieben.

Neue Stadtteile

Ein Stadtteilmanagement wird laut Stadt dort eingerichtet, wo zumindest mehr als 1000 Wohnungen gebaut werden bzw. ein großer Teil davon von der Stadt gefördert wird.

Als neue Zielgebiete wurden diesbezüglich der Nordwestbahnhof im 20. Bezirk, Neu-Leopoldau (mit Donaufeld) in Floridsdorf, das Carree Atzgersdorf bzw. das Siedlungsgebiet "In der Wiesen" in Liesing sowie ein Areal bei der Erzherzog-Karl-Straße in der Donaustadt festgelegt. Bereits etablierte Stadtteile wie Nordbahnhof, Eurogate und das Sonnwendviertel werden weiter betreut.

Beratung für Mieter

Auch ein mietrechtliches Beratungsangebot gehört zum Aufgabengebiet der Gebietsbetreuung. Es richtet sich vor allem an Mieter, aber auch Hausbesitzer können sich beraten lassen. Sie werden gegebenenfalls an Partner wie den Wohnfonds weitergeleitet, der Auskunft über Förderungen gibt.