© Breineder

Jubiläum
10/15/2014

Der KURIER feiert seinen 60. Geburtstag

Feiern Sie mit! Tag der offenen Tür am Freitag - Bundespräsident Fischer und viele Regierungsmitglieder werden zu Gast sein.

Am 18. Oktober 1954 erschien die erste Ausgabe des KURIER, am Freitag feiert die Tageszeitung ihren 60. Geburtstag. Zu diesem Anlass öffnet das Medienhaus seine Türen für die Leser, um einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können.

Um elf Uhr eröffnen Herausgeber und Chefredakteur Helmut Brandstätter sowie Geschäftsführer Thomas Kralinger in einem Festzelt am Wipark Parkplatz P+R Heiligenstadt die Feierlichkeiten. Dabei werden Bundespräsident Heinz Fischer und Bundeskanzler Werner Faymann zu Gast sein. Im Laufe des Tages wird dann auch Finanzminister Hans Jörg Schelling dem KURIER einen Besuch abstatten. In der Folge wird es zu spannenden Podiums-Gesprächen und Lesungen kommen (weitere Infos unten).

Außerdem wird es alle 20 Minuten einen Führung durch das KURIER-Gebäude am Leopold-Ungar-Platz 1 geben. Hier besteht die Möglichkeit, den Redaktionsalltag der Tageszeitung hautnah mitzuerleben.

Der KURIER ersucht um unverbindliche Anmeldung unter www.kurier.at/kuriertag oder unter der Telefonnnummer 05 90 30 777.

Das war der KURIER-Tag 2013

60 Jahre KURIER

Gerne erzählt Hugo Portisch wie es kam, dass er 1954 beim KURIER anheuerte. Der junge Journalist, damals im diplomatischen Dienst in den USA, erhielt ein Telegramm aus Wien mit den Worten: „Schon die Türken fanden, daß es sich auszahlt, von weit her zu kommen und Wien zu erobern. Machst Du mit?“ Absender: Hans Dichand, Chefredakteur des neu gegründeten KURIER. Portisch antwortete noch am selben Tag: „Bin Türke. Komme.“

Ob er wusste, was auf ihn zukommen würde? Wohl kaum. „Wir hatten für die Gründung nur 14 Tage Zeit“, erinnerte sich Ludwig Polsterer, KURIER-Eigentümer der ersten Stunde, einmal. Keine Redaktion, kein Vertrieb, keine Anzeigenabteilung. Dennoch erschien am 18. Oktober 1954 die erste Ausgabe. Der erste Redaktionsstab des KURIER zählte nur 18 Mitarbeiter – doch darunter heute so klingende Namen wie Friedrich Torberg, Heribert Meisel und eben Hans Dichand und Hugo Portisch.

Moderner Journalismus

Mit ihnen begann der Aufstieg des KURIER, der einen modernen Journalismus amerikanischen Typus vertrat, wie Medienwissenschaftler Fritz Hausjell sagt. „Für und Wider wurden breit diskutiert.“ Das war ungewöhnlich: „Man hatte es damals mit ganz starken Autoritäten in diesem Land zu tun – egal, ob Kirche oder Parteien. Wenn man versuchte, an denen journalistisch Kritik zu üben, wurde es eng. Die noch nicht demokratisch gesinnten Kräfte waren sehr stark“, erinnert Hausjell an die Gründungsjahre und erklärt, was den KURIER dennoch erfolgreich machte: „Ob Neutralität oder Nazi-Vergangenheit, die neue Zeitung mit ihren jungen Blattmachern bezog Stellung. Das war damals unüblich.“ Und: „Man praktizierte einen gemäßigten Boulevard-Journalismus.“

60 Jahre KURIER ist aber viel mehr als das Jubiläum einer Zeitung: Hinter den Schlagzeilen von weit mehr als 20.000 Erscheinungstagen steht ein Stück österreichische Geschichte. In der Rückschau gewinnen viele dieser Schlagzeilen von einst eine neue Bedeutung: Sie sind nicht mehr Nachrichten von gestern, sondern das Fundament der Gegenwart.

Modernes Medienhaus

Bei aller Begeisterung für die Vergangenheit: Viel wichtiger sind die Gegenwart und die Zukunft des Medienhauses KURIER, das auf einer Vielzahl von erfolgreichen Marken und Produkten gebaut ist. Einblicke in das Medienhaus gewährt eine Beilage am Sonntag, 19. Oktober.
Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, wollen wir den KURIER-Geburtstag natürlich auch feiern – mit einem Tag der offenen Tür am17. Oktober, zu dem Sie, liebe Leser, herzlich eingeladen sind (siehe unten).

KURIER-Titelseiten im Wandel der Zeit

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