© KURIER/Franz Gruber

Wien
06/12/2015

Zweites Gutachten im Fall Aliyev: Kein Hinweis auf Fremdeinwirkung

Institut für Rechtsmedizin in St. Gallen fand keine Indizien auf äußere Gewalteinwirkung oder Intoxikation.

Rakhat Aliyev, der am 24. Februar tot in seiner Zelle in der Justizanstalt Wien-Josefstadt aufgefunden wurde, dürfte - wie seitens der Justiz von Anfang an vermutet - freiwillig aus dem Leben geschieden sein. Diesen Schluss legt ein zweites, von der Staatsanwaltschaft Wien in Auftrag gegebenes Obduktionsgutachten nahe, das nun vorgelegt wurde.

Der Expertise des Instituts für Rechtsmedizin in St. Gallen zufolge fanden sich bei der eingehenden Untersuchung der Leiche des ehemaligen kasachischen Botschafters in Wien, in die auch die Ergebnisse eines toxikologischen Gutachtens sowie spurenkundliche Auswertungen einbezogen wurden, keine Indizien in Richtung Fremdverschulden. "Es gibt keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung oder eine Intoxikation", gab die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Nina Bussek, am Freitag bekannt.

Weiterführende Links

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.