Immer wieder muss die Polizei zu Einsätzen in AMS-Filialen ausrücken. (Symbolbild)

© APA/GERT EGGENBERGER

Ermittlungen
03/20/2014

Bombenalarm: Wiener AMS-Filiale evakuiert

Mitarbeiter und Kunden mussten das Gebäude aus Sicherheitsgründen verlassen.

Auf der AMS-Service-Hotline ging am Donnerstagvormittag eine Bombendrohung ein. Ein Gebäude des Arbeitsmarktservice in Wien-Simmering musste daraufhin evakuiert werden.

Ein anonymer Anrufer berichtete laut einem AMS-Sprecher von einem Sprengsatz in der Filiale Hauffgasse. Daraufhin wurde der Evakuierungsplan umgesetzt: 48 Mitarbeiter und mehr als ein Dutzend Kunden wurden rasch ins Freie gebracht. Die Polizei rückte mit Spürhunden an und durchsuchte das Gebäude. Gefunden wurde nichts.

Nach eineinhalb Stunden durften die Mitarbeiter wieder in ihre Büroräume zurück. Derzeit laufen Ermittlungen gegen einen unbekannten Täter.

Vorfälle wie diese sind im AMS keine Seltenheit. Allein im Jahr 2012 kam es österreichweit zu knapp 1400 bedrohlichen Situationen. 68-mal musste die Polizei eingeschaltet werden. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden daraufhin verschärft. Securitykräfte sind mittlerweile in fast allen Zweigstellen vor Ort. Zusätzlich wird das Personal in den Bereichen Konfliktmanagement und deeskalierender Gesprächstechnik geschult. Mehr dazu lesen Sie unter Im AMS liegen öfter die Nerven blank

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