Insgesamt wird es "40 wichtige Sommerbaustellen" geben.

© Kurier/Juerg Christandl

Staugefahr
06/21/2016

Baustellensommer in Wien: Gürtel wird zum Nadelöhr

40 Projekte: Schwerpunkte sind Zentrum & Süden.

Die Nerven so mancher Wiener Autofahrer werden in den kommenden Wochen wieder auf die Probe gestellt: Der Baustellensommer beginnt. Insgesamt wird es "40 wichtige Sommerbaustellen" geben, verkündete Peter Lenz, Baustellenkoordinator der Stadt Wien. Darunter sind sechs "Highlights" mit besonderem Staupotenzial.

Los geht’s heute, Dienstag, am äußeren Neubaugürtel. Zwischen Gablenzgasse und Goldschlagstraße wird das Wasserrohrnetz erneuert. Dafür werden 1500 Meter Rohre in unterschiedlichen Tiefen verlegt. Während der Arbeiten bleiben wochentags mindestens zwei Fahrspuren befahrbar. Während der Nächte und Wochenenden wird zeitweise nur ein Fahrstreifen aufrechterhalten werden. Die Arbeiten werden Anfang September abgeschlossen sein. Der ÖAMTC befürchtet "erhebliche Staus, die zu den Verkehrsspitzen bis zur Gürtelbrücke zurückreichen könnten.

Im Kreuzungsbereich Triester Straße/Wienerbergstraße wird von 1. Juli bis 31. August eine neue Betondecke verlegt. Diese soll den starken Belastungen besser standhalten als der Asphalt, der derzeit dort verlegt ist. Sowohl in der Wienerberg- als auch in der Triester Straße sollen während der Arbeiten mindestens zwei Fahrspuren frei bleiben.

Weiters erneuern die Wiener Linien im BereichSchottenring rund 260 Meter Gleise inklusive Unterbau. Die Arbeiten finden zwischen 27. Juni und 31. Juli statt. Dafür werden untertags ein und in den Nächten zwei Fahrstreifen gesperrt. Im Bereich Heßgasse/Schottenring werden bei dieser Gelegenheit Wasserrohre ausgetauscht und auf der äußeren Nebenfahrbahn des Rings kommt im Bereich der Schottengasse ein Radweg.

Straßenbahngleise müssen auch in der Währinger Straße Ecke Nußdorfer Straße bzw. Spitalgasse ausgetauscht werden. Dort wird von 4. Juli bis 4. September gearbeitet.

Staugefahr wird es zudem in der Wattgasse geben. Zwischen Hernalser Hauptstraße und Geblergasse werden Gas- und Wasserleitungen ausgetauscht; darauf folgen Straßen - und Gleisbauarbeiten. Dafür sind Umleitungen notwendig.

Die wird es auch beim Getreidemarkt geben, da ab 5. Juli ein Radweg neu gebaut und Anfang September der Vorplatz des Naschmarkts aufgehübscht wird.

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