Chronik | Wien
25.03.2012

Autodieb soll 138 Pkw gestohlen haben

Die Polizei schnappte einen gebürtigen Mazedonier, der 138 Autos gestohlen haben soll.

Der Exekutive ist offenbar ein dicker Fisch ins Netz gegangen: Beamte konnten nun einen Profi-Kfz-Dieb festnehmen. Der gebürtige Mazedonier soll 138 Autos gestohlen haben. Abgesehen hat er es vor allem auf deutsche Marken, heißt es seitens der Polizei. Bei dem Verdächtigen soll es sich um ein Mitglied einer international agierenden Bande handeln.
Gestern ging die Exekutive noch sparsam mit Details um. Am Montag sollen weitere Infos folgen. Die Coups sollen sich in den letzten beiden Jahren ereignet haben. „Die Schadenssumme dürfte sehr hoch sein“, sagt Roman Hahslinger, Sprecher der Wiener Polizei.

Ausländische Tätergruppen

Die Diebstähle von Kraftfahrzeugen in Österreich blieben auch im Vorjahr auf einem Tiefpunkt. Im Jahr 2010 sind laut Kriminalitätsstatistik des Innenministeriums 5150 Fahrzeuge gestohlen worden. Darunter fallen sowohl Lkw, Pkw als auch Motorräder und Mopeds. Das laut Polizei niedrige Niveau bei Kfz-Diebstählen setzte sich auch im Vorjahr fort. Die Delikte stiegen geringfügig – um acht Fälle. Laut Statistik „handelt es sich verstärkt – nämlich bei 56,8 Prozent der Fälle – um ausländische Tätergruppen aus Polen, Ungarn, Litauen, Serbien und Tschechien“. Zu den sinkenden Zahlen, so das Innenministerium, habe die SOKO Kfz beigetragen, die im Jahr 2009 ins Leben gerufen wurde. Deren Ermittler arbeiten eng mit ausländischen Behörden zusammen.