Chronik | Wien
16.02.2018

Absage: Zu viele wollten KsFreak sehen

Die YouTuber Krappi, KsFreak und Mefyou werden am Samstag nicht ins Auhof Center kommen

Internet-Stars. 4000 – vornehmlich weibliche – Teenie-Herzen wurden am Freitag gebrochen. Und sie werden auch im Laufe des Samstags vermutlich noch bluten. Die Autogrammstunde der YouTube-Stars KsFreak und Krappi, die heute im Auhof Center in Wien-Penzing hätte stattfinden sollen, wurde kurzfristig abgesagt. Anders als Helene Fischer liegen die Teen-Stars aber nicht krank im Bett. KsFreak und Krappi haben einfach zu viele Fans für die Größe der Lokalität.

"Die Sicherheit im Auhof Center hat oberste Priorität. Auf Anraten der Behörden, die mit bis zu 4000 Fans rechnen, haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, die Autogrammstunde abzusagen. Wir bitten die Fans um Verständnis, aber das Risiko war einfach zu hoch", teilte Peter Schaider, Eigentümer des Auhof Center, mit.

Polizeisprecher Harald Sörös erklärte, dass die Masse an Fans nicht mit den Securitymitarbeitern des Einkaufszentrums zu bewältigen gewesen wäre.

Eingefleischte Fans von KsFreak und Krappi könnten die beiden YouTuber aber auch in Oberösterreich treffen – beide Jungs kommen nämlich aus Steyr.

Shootingstars

Seit Marcel Dähne, alias KsFreak, 2012 sein erstes Video bei YouTube hochgeladen hat, zählen er und sein Kumpel Krappi zu den erfolgreichsten "Vloggern" (Video-Blogger) im deutschsprachigen Raum. Auf ihren YouTube-Kanal stellen sie sich immer wieder anderen Herausforderungen, spielen Streiche und erzählen aus ihrem Leben. Damit unterhalten sie mittlerweile fast drei Millionen Follower.

Auch musikalisch ist der 25 Jahre alte KsFreak erfolgreich unterwegs: Sein Album "What else" stieg sogar in die deutschen Charts ein.

Einen Ersatztermin für die Autogrammstunde dürfte es nicht geben.