Jeden Montag präsentiert der neue BOGI Park den Baby Tag. Speziell für Schwangere oder Eltern mit Kleinkindern besteht die Möglichkeit sich zu treffen und auszutauschen. Wien, 08.02.106.

© KURIER/Gilbert Novy

Wien-Liesing
02/08/2016

200 Familien kamen zum "Baby Day"

Der Bogi Park ist montags Spielplatz für Babys und Austauschplattform für Eltern

von Anna-Maria Bauer

Dass man dem Bogi Park näher kommt, erkennt man Montagmorgen daran, dass die Dichte an Kinderwagen stetig zunimmt. Denn jeden Montag findet von 10 bis 13 Uhr der „Baby Day“ statt - eine Informationsplattform für Eltern, eine Krabbel- und Spielmöglichkeit für Kleinkinder bis zu 3 Jahren.

Rund 200 Mütter und/oder Väter haben sich auch diesmal mit ihren Kleinen in der Gutheil-Schoder-Gasse 17 (23. Bezirk) eingefunden.

Um kurz nach 10 Uhr nimmt "Baby Day"-Leiterin Elisabeth Geier, in einen weißen, flauschigen Hasen-Onesie gehüllt, neben dem Bällebad Platz und stimmt zur Eröffnung ein Lied auf ihrer Gitarre an. Weil Rosenmontag ist, ist der Großteil der Besucher diesmal verkleidet - manche der Familien sind sogar in einheitlichem Look gekommen. Die 25-jährige Julia trägt etwa, ebenso wie ihr Mann und auch ihr Sohn Liam, ein Superman-Kostüm.

Liam robbt gerade über den grünen Teppich-Fußboden (Sockenpflicht!). Neben ihm krabbelt die neun Monate alte Lea-Louise. Sie steckt in weißer Strumpfhose und weißem Body mit orangefarbenen Stoffstreifen auf dem Rücken. Lea-Louise ist ein Lachs-Sushi. Mama Jacqueline hat sich für die passende rot-schwarze Soya-Sauce-Verkleidung entschieden.

Austausch ermöglichen

Die Idee für den "Baby Day" kam Bogi-Park-Geschäftsführer Szilard Koos, als er vergangenes Jahr selbst Vater wurde: „Auf einmal gab es Tausende Fragen, die wir nicht beantworten konnten. Also wollten wir einen Ort schaffen, an dem sich Eltern austauschen und Kinder austoben können.“ Weil Bogi-Park-Initiator Jakob Glatz soziale Aktionen künftig in den Vordergrund rücken möchte (Mittwoch ist zum Beispiel "Spartag" mit günstigeren Eintrittspreisen), konnte die Idee rasch umgesetzt werden.

Und das Konzept scheint aufzugehen. Die größeren Kleinkindern turnen auf den Klettergerüsten oder im Bällebad herum, andere malen in der Malecke oder singen mit Elisabeth Geier zur Gitarre. Die Kleineren krabbeln vordergründig über den Stoffboden.

Währenddessen erläutert Ernährungsberaterin Angelika Erdpresser (im Erdbeerenkostüm) in einem Veranstaltungsraum am Ende des Raumes, wie Eltern ihr Kind nach dem Stillen am besten ernähren. Wiederum einen Raum weiter werden Eltern darin geschult, Baby-Massagen zu geben. (Das kostet allerdings 10 Euro und bedarf einer Voranmeldung.)

Und beim Babybuffet gibt es neben Obst- und Gemüsesticks ausnahmsweise auch Krapfen.

"Wiederholungstäter"

Der Großteil der Besucher gibt an, regelmäßig wiederzukommen. "Es fällt mir sonst kein Ort in Wien ein, an dem so viel Platz zum Krabbeln und Spielen ist", sagt die als Superman verkleidete Julia.

Auch Janine und ihr Sohn Tim sind schon zum wiederholten Mal dabei. „Es ist einfach ein ideales Vormittagsprogramm“, sagt die 33-jährige Mutter.

Was Tim am besten gefällt? Ganz klar: das große Klettergerüst.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung unter baby@bogipark.at ist aber notwendig.

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