Notgelandet

© APA/AFP/GEORGE FREY

USA
11/18/2015

Air-France-Flugzeuge nach Bombendrohungen umgeleitet

Entwarnung: Kein Sprengstofffund nach Landungen in Halifax und Salt Lake City.

Wegen Bombendrohungen sind in den USA zwei Maschinen der französischen Fluggesellschaft Air France kurz nach ihrem Start umgeleitet worden. Es habe anonyme Bombendrohungen gegeben, teilte Air France mit. Eines der Flugzeuge wurde nach dem Start in Los Angeles nach Salt Lake City umgeleitet, die andere Maschine landete aus Washington kommend im kanadischen Halifax. SpÀter gab es Entwarnung.

Vorsichtsmaßnahme

Sowohl die Flugnummer 65 aus Los Angeles mit 497 FluggĂ€sten als auch die Flugnummer 55 aus Washington mit 262 FluggĂ€sten sollten eigentlich nach Paris gehen. Dann jedoch gingen die Drohungen ein. Es war nicht klar, ob die Drohungen fĂŒr beide Maschinen von einer Person ausgingen.

"Als Vorsichtsmaßnahme und um die nötigen SicherheitsĂŒberprĂŒfungen zu ermöglichen", habe sich Air France entschieden, außerordentliche Landegenehmigungen zu erbitten, erklĂ€rte die Fluggesellschaft. Es seien Ermittlungen zum Ursprung der telefonischen Bombendrohung eingeleitet worden.

In sozialen Netzwerken hieß es, bei der Landung von Flug 65 in Salt Lake City im Bundesstaat Utah sei ein Großaufgebot der Polizei zugegen gewesen. Ein Passagier der in Halifax gelandeten Maschine sagte dem US-Nachrichtensender CNN, die FluggĂ€ste seien nach zweieinhalb Stunden Flugzeit darĂŒber informiert worden, dass die Maschine aus "operationellen GrĂŒnden" umgeleitet werden mĂŒsse. Es habe keine Panik an Bord gegeben.

Paris und Sinai

Der Zwischenfall ereignete sich inmitten der angespannten Sicherheitslage nach denPariser AnschlÀgen: Mehrere AttentÀter hatten am Freitagabend 129 Menschen getötet und mehr als 350 weitere verletzt. Zu den AnschlÀgen bekannte sich dieDschihadistenorganisation "Islamischer Staat" (IS).

Der IS ĂŒbernahm auch die Verantwortung fĂŒr den Absturz eines russischen Passagierflugzeugs ĂŒber dem Sinai, bei dem am 31. Oktober alle 224 Insassen getötet wurden. Das in Hannover geplante Freundschafts-LĂ€nderspiel Deutschland gegen die Niederlande wurde am Dienstag wegen Hinweisen auf einen drohenden Sprengstoffanschlag kurzfristig abgesagt. Bisher gab es allerdings keine Festnahmen und auch keinen Sprengstofffund.

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