Mittlerer Westen versinkt im Schneechaos

46-52912194.jpg
Foto: apa Schnee in Wisconsin

Beim ersten schweren Schneesturm sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen.

Hierzulande grämen sich viele, dass es dieses Jahr wohl nichts werden wird mit weißen Weihnachten. Im Mittleren Westen der USA wünscht sich die Bevölkerung gerade das Gegenteil davon. Beim ersten schweren Schneesturm dieses Winters im Mittleren Westen der USA sind nach jüngsten Angaben mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Sieben von ihnen starben nach Behördenangaben am Freitag bei Verkehrsunfällen in den US-Staaten Wisconsin, Iowa, Nebraska und Kansas. In Utah kam demnach außerdem eine Frau ums Leben, die mit ihrem Auto im Schnee stecken blieb und zu Fuß Hilfe holen wollte.

Der Sturm, der am Donnerstag auch in Illinois und Missouri gewütet hatte und nach Nordosten weiterzieht, führte zu heftigen Störungen im vorweihnachtlichen Reiseverkehr und zu großflächigen Stromausfällen. Hunderte Flüge wurden gestrichen, allein in Wisconsin waren mehr als 30.000 Menschen ohne Strom. Die Meteorologen sagten weitere Schneefälle voraus und warnten vor allem Autofahrer, die möglichen gefährlichen Folgen des Reisens zu bedenken.

Beaver Dam, Wisconsin: Gouverneur Scott Walker hat den Notstand ausgerufen. Die Nationalgarde muss ausrücken und der Bevölkerung zu Hilfe kommen. Wegen des Blizzards sollen acht Menschen bereits ums Leben gekommen sein. Keine guten Sichtverhältnisse auf den Straßen in Wisconsin Pferde im Schnee in Kingston, Wisconsin Kingston, Wisconsin Schulkinder der Amisch spielen im Schnee in Kingston, Wisconsin. Viele Autofahrer bleiben auf den Highways im Schnee stecken. Die Weihnachtsdeko in Waupun, Wisconsin, versinkt im Schneegestöber. Auch über Waterloo im US-Bundesstaat Iowa ist der Blizzard hinweggezogen. Schneeräumer auf dem Highway in Iowa
(apa / mn) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?