Landung auf der Straße

© REUTERS/FEISAL OMAR

Somalia
10/13/2015

Treibstoff ging aus: Airbus geht auf Straße nieder

Kein Platz, keine Beleuchtung, kein Sprit: Die Notlandung nahe Mogadischu verlief dennoch glimpflich.

Glück gehabt: Die Crew eines Frachtflugs hat laut Behördenangaben angesichts fehlender Landeplätze und zur Neige gehenden Treibstoffs einen voll beladenen Airbus A300 auf einer Straße sicher gelandet. Zwei Mitglieder der siebenköpfigen Besatzung wurden bei der ungewöhnlichen Sicherheitslandung 25 Kilometer außerhalb der somalischen Hauptstadt Mogadischu leicht verletzt.

Der aus Kairo kommende Frachtjet hatte demnach am Montagabend in der Dunkelheit mehrere Landeanflüge auf den unbeleuchteten Adan Adbdulle-Flughafen abbrechen müssen. Die Besatzung entschloss sich daher zur Landung auf der Straße nahe einer Militärbasis.

Das Flugzeug transportierte auf dem Flug von Ostende über Kairo Nachschub für die Mission der Afrikanischen Union im Lande. Die AU hat mehr als 22.000 Soldaten in Somalia stationiert, die im Kampf gegen die radikale Terrormiliz Al Schabaab im Einsatz sind. Nach JACDEC-Angaben fehlt auf dem Flughafen Mogadischu bereits seit Jahren eine Landebahn-Beleuchtung.

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