Chronik | Welt
06.04.2017

Kolumbien: Über 300 Tote nach Schlammlawine

Mehr als 300 Menschen werden nach der Schlamm- und Gerölllawine am Wochenende noch vermisst.

Nach der verheerenden Schlammlawine in der südkolumbianischen Stadt Mocoa ist die Zahl der Todesopfer auf 301 gestiegen. Das teilte das Rechtsmedizinische Institut am Mittwoch mit. Mehr als 300 Menschen wurden nach dem Unglück am Wochenende noch vermisst, wie Präsident Juan Manuel Santos zuvor gesagt hatte.

Nach heftigem Regen war am Samstag in der Früh eine Schlamm- und Gerölllawine über Mocoa nahe der Grenze zu Ecuador hinweggerollt. Die Regierung rief den Notstand aus, viele Menchen müssen in Notunterkünften schlafen.

Experten warnten seit Jahren

Wegen der ungünstigen geografischen Lage in einer von mehreren Flüssen durchzogenen Region und starker Abholzung hatten Behörden und Experten seit Jahren vor einer dramatischen Überflutung gewarnt.