Chronik | Welt
29.01.2018

Paris: Hochwasser der Seine erreicht Höchststand

Der Pegel des Flusses stieg auf 5,84 Meter. Erst am Dienstag soll das Hochwasser zurückgehen.

Das Hochwasser der Seine hat in Paris seinen höchsten Stand erreicht. Der Pegel des Flusses stieg auf 5,84 Meter und blieb in der Nacht auf Montag über Stunden unverändert, wie der Hochwasser-Informationsdienst Vigicrues mitteilte.

Es handle sich um ein sehr langsames Hochwasser, daher könne nicht von einem Hochwasserscheitel gesprochen werden, sagte Vigicrues-Sprecherin Rachel Puechberty. Erst am Dienstag werde das Hochwasser langsam zurückgehen.

1.500 Haushalte ohne Strom

Im Großraum der französischen Hauptstadt mussten Polizeiangaben zufolge etwa 1.500 Menschen ihre Wohnungen verlassen, fast 1.500 Haushalte waren ohne Strom. Sieben Pariser Bahnhöfe der stark genutzten Vorortbahn RER C in Flussnähe sind mindestens bis 5. Februar gesperrt.

Grund für das Hochwasser sind die ungewöhnlich starken Regenfälle der vergangenen Wochen. Mit 5,84 Metern blieb der Pegel aber niedriger als 2016, als ein Höchststand von 6,10 Metern gemessen wurde. Der historische Höchststand der Seine von 8,62 Metern wurde im Jahr 1910 in Paris gemessen.