A large fire burns at the Williams Olefins chemical plant in Geismar, Louisiana in this picture taken June 13, 2013. An explosion and fire tore through the chemical plant injuring 33 people and leading authorities to order people within two miles (3 km) to remain indoors. The blast created a huge fireball and column of smoke when it hit at 8:37 a.m. (1337 GMT) at the plant along the Mississippi River just south of Baton Rouge and about 60 miles (100 km) up river from New Orleans. REUTERS/Picture courtesy of Ryan Meador/Handout via Reuters (UNITED STATES - Tags: DISASTER BUSINESS) ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. NO SALES. NO ARCHIVES

© Reuters/HANDOUT

Louisiana
06/13/2013

Schwere Explosion in US-Chemiefabrik

Ein Chemiewerk in Louisiana flog in die Luft: Ein Toter und viele Verletzte. Ursache unklar.

Bei einer Explosion in einer Chemiefabrik im US-Bundesstaat Louisiana sind mindestens ein Mensch getötet und mehr als 70 weitere verletzt worden. Schwarze Rauchwolken waberten am Donnerstag über der Fabrik in der Kleinstadt Geismar nördlich von New Orleans. Zehn Arbeiter befänden sich noch immer in einem Sicherheitsraum auf der Anlage, sagte Louisianas Gouverneur Bobby Jindal.

Der Gouverneur sprach von einem Toten und 73 Verletzten, die in umliegende Krankenhäuser gebracht worden seien. Zuvor hatte eine Behördensprecherin gesagt, dass es zwei Todesfälle gegeben habe. Die Ursache der Explosion war zunächst unbekannt. "Wir haben derzeit noch nicht einmal eine Theorie", sagte Jindal. Der Unglücksbetrieb Williams Olefin produziert eigenen Angaben zufolge jährlich 590 Millionen Kilogramm Äthylen und 41 Millionen Kilo Polypropylen.

Etwa 600 Arbeiter hielten sich auf dem Werksgelände auf, als sich Donnerstagfrüh die Explosion ereignete. Bewohner schilderten lokalen Medien, dass ihre Häuser gewackelt hätten und über der Fabrik ein riesiger Feuerball aufgestiegen sei.

In einem Umkreis von etwa drei Kilometern wurden die Menschen aufgefordert, ihre Fenster geschlossen zu halten und die Klimaanlagen auszuschalten. Die Vorsichtsmaßnahme wurde aufgehoben, nachdem eine Überprüfung der Luftqualität ergab, dass keine gefährlichen Chemikalien entwichen seien.

Erst im April waren bei der Explosion einer Düngemittelfabrik in der texanischen Stadt West 14 Menschen getötet und 200 verletzt worden. Die Polizei sucht dort weiter nach den Ursachen der Katastrophe.

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