Mehr als 50 Tote bei Überschwemmungen

Die Menschen im Norden Afghanistans leiden unter den schweren Regenfällen. © Bild: AP/Muhammed Muheisen

Der Norden des Landes wird erneut von schweren Regenfällen heimgesucht.

Bei heftigen Sturzfluten im Norden Afghanistans sind erneut mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des örtlichen Gouverneurs wurden mindestens vier Dörfer der abgeschiedenen Region zerstört, bis Samstag wurden noch etwa hundert Menschen vermisst. Erst vor einem Monat waren bei einem Erdrutsch im Nordosten Afghanistans mindestens 300 Menschen getötet worden.

Den Behörden zufolge lösten heftige Regenstürme am Freitag die Überschwemmungen in dem armen Gebirgsbezirk Gusargah-e-Nur aus. Ein Regierungssprecher der Provinz Baghlan sprach von über 50, der Regierungschef des Bezirks von mindestens 66 Toten. Rund 2.000 Häuser seien zerstört, tausende Menschen auf der Flucht in sicherere Gebiete.

Die Überlebenden hätten alles verloren, "ihre Häuser, ihren Besitz, ihre Felder und Tiere", berichtete Polizeisprecher Dschawed Bascharat. "Sie haben nichts, nicht einmal mehr Trinkwasser". Ein Vertreter des afghanischen Katastrophenschutzes kündigte rasche Hilfe an.

Anfang Mai hatte in Afghanistan eine Schlammlawine wohl mehr als 2.000 Menschen in den Tod gerissen. Das Dorf Ab-e-Barik in der Provinz Badachschan war den Berichten zufolge für etwa 300 Familien zum Massengrab geworden. In der Region hatte es wie jeden Frühling tagelang stark geregnet. Die heftigen Niederschläge verursachen immer wieder Überschwemmungen und Schlammlawinen.

Anfang Mai hatte in Afghanistan eine Schlammlawine wohl mehr als 2.000 Menschen in den Tod gerissen. Das Dorf Ab-e-Barik in der Provinz Badachschan war den Berichten zufolge für etwa 300 Familien zum Massengrab geworden. In der Region hatte es wie jeden Frühling tagelang stark geregnet. Die heftigen Niederschläge verursachen immer wieder Überschwemmungen und Schlammlawinen.

Anfang Mai hatte in Afghanistan eine Schlammlawine wohl mehr als 2.000 Menschen in den Tod gerissen. Das Dorf Ab-e-Barik in der Provinz Badachschan war den Berichten zufolge für etwa 300 Familien zum Massengrab geworden. In der Region hatte es wie jeden Frühling tagelang stark geregnet. Die heftigen Niederschläge verursachen immer wieder Überschwemmungen und Schlammlawinen.

Erst Anfang Mai hatte in Afghanistan eine Schlammlawine mehr als 2.000 Menschen in den Tod gerissen. Nach tagelangem Dauerregen war ein Berghang zu Tal gerutscht und hatte 300 Häuser des Dorfes Hoba Barik verschüttet. Mehr als 4.000 Menschen wurden obdachlos.

Immer wieder Überschwemmungen

Im Norden und Nordosten Afghanistans kommt es während der Regenzeit immer wieder zu schweren Überschwemmungen. Die in den Bergregionen üblichen Lehmhütten bieten nur wenig Schutz. Allein bei dem Erdrutsch Anfang Mai in der Provinz Badachschan wurden mindestens 300 Menschen getötet, rund 700 Familien verloren ihre Bleibe. Der Nachfolger von Präsident Hamid Karsai steht vor der schwierigen Aufgabe, die Entwicklung Afghanistan rasch voranzutreiben - auch, um derartige Katastrophen während der Regenzeit zu verhindern.Lies mehr über Dutzende Tote nach starkem Regen in Afghanistan - RTL.de bei www.rtl.de

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Erstellt am 07.06.2014