Chronik | Welt
30.11.2017

Mann in Berliner U-Bahnhof auf Gleisbett gestoßen

Mehrere Menschen halfen dem Gestürzten wieder auf den Bahnsteig - glücklicherweise fuhr gerade kein Zug ein.

In einem Berliner U-Bahnhof hat ein Mann einen Fahrgast unvermittelt aufs Gleisbett gestoßen. Zeugen halfen dem 26-Jährigen nach der Attacke am Mittwochabend wieder auf den Bahnsteig der Station Nollendorfplatz, teilte die Polizei mit. Das Opfer blieb demnach unverletzt, nach dem Angreifer wurde gefahndet.

Den ersten Ermittlungen zufolge stieg der 26-Jährige aus einem Zug aus und bemerkte einen laut auf dem Bahnsteig schreienden Mann. Plötzlich habe der Unbekannte ihn gestoßen, worauf er das Gleichgewicht verloren habe und auf die Gleise gestürzt sei. Glücklicherweise fuhr dort gerade kein Zug ein.

Gewalt im öffentlichen Nahverkehr sorgt in Deutschland immer wieder für Entsetzen. Zuletzt hatte es in Berlin mehrere Fälle gegeben. Im Januar 2016 hatte ein psychisch kranker Mann eine 20-Jährige vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen. Die junge Frau war sofort tot. Der geständige Mann hatte später vor Gericht erklärt, er habe sich verfolgt gefühlt. Er kam dauerhaft in eine Psychiatrie.