Chronik | Welt
07.12.2017

Feuer in Kalifornien: Alarmstufe Violett

Seit Tagen wüten in Südkalifornien Buschbrände. Nun wurde die Alarmstufe "Violett" ausgerufen.

Im Süden Kaliforniens sind mittlerweile mehr als 200.000 Menschen auf der Flucht: Seit Tagen zieht ein Feuer durch den US-Westküstenstaat. Tausende Häuser der Region Los Angeles sind von den Flammen bedroht, darunter auch zahlreiche Luxus-Villen in Bel Air. Behörden riefen nun erstmals die Alarmstufe "Violett" aus.

Im Nobelviertel Bel Air gingen Polizisten bereits von Tür zu Tür, um sicherzustellen, dass alle Einwohner ihre Häuser verlassen haben. Hier in der Gegend sind auch viele Prominente betroffen, Soulsänger Lionel Richie etwa sagte ein Konzert ab, um seiner Ex-Frau bei der Evakuierung zu helfen.

In Ventura County sind die Flammen unterdessen völlig außer Kontrolle geraten. Mindestens ein Mensch soll durch das Feuer bereits ums Leben gekommen sein. Mehr als 50.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Seit Jahren leidet die Region unter einer Dürre, schon im Oktober waren bei Flächenbränden in den weiter nördlich gelegenen Weinanbaugebieten mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Derzeit erschweren Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 130 Stundenkilometern die Löscharbeiten, mindestens 4000 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Der Gouverneur des Bundesstaats Kalifornien, Jerry Brown, verhängte bereits den Notstand, die US-Katastrophenschutzbehörde Fema stellte Nothilfe-Gelder zur Verfügung. US-Präsident Donald Trump erklärte über Twitter, seine „Gedanken und Gebete“ seien mit Kalifornien.

Buschfeuer wüten weiter im Süden Kaliforniens

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