Chronik | Welt
19.12.2017

Elf Touristen bei Busunglück in Mexiko gestorben

Die Reisegruppe war unterwegs zu einer Maya-Stätte.

An der mexikanischen Karibikküste sind mindestens elf Touristen bei einem Busunglück ums Leben gekommen, darunter mehrere Ausländer. Wie die Behörden des Bundesstaates Quintana Roo am Dienstag mitteilten, kam der Bus zwischen El Cafetal und Mahahual von der Straße ab. Weitere 20 Touristen seien bei dem Unglück auf dem Weg zu einer archäologischen Maya-Stätte verletzt worden.

Italiener und Kanadier unter den Opfern

Nach Informationen örtlicher Medien sollen unter den Todesopfern italienische und kanadische Staatsangehörige sein. Mit dem Bus waren nach den ersten Informationen 31 Fahrgäste unterwegs. Die Touristen waren mit einem Kreuzfahrtschiff des Veranstalters Royal Caribbean nach Mexiko gelangt. Sie wollten zur Maya-Stätte Chacchoben. Über die Unglücksursache auf der geraden Strecke mit wenig Verkehr wurde zunächst nichts bekannt.

Quintana Roo auf der Halbinsel Yucatán, wo auch der beliebte Badeort Cancún liegt, ist der von ausländischen Touristen am meisten besuchte mexikanische Bundesstaat. El Mahahual liegt rund 350 Kilometer südlich von Cancun.