Elektrisierend: Mehr E-Ladestationen für Wien

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Die Vize-Bürgermeisterin tankte am Dienstag Elektrizität.

Abgesehen von ihrem Platz neben dem Bürgermeister ist Maria Vassilakou auch für den Wiener Verkehr  zuständig, dem sie sich jetzt wieder ganz in grüner Manier widmet. Neben der Eröffnung einer E-Ladestation in der Leopoldstadt, verkündete die Vize-Bürgermeisterin auch gleich große Pläne für die Zukunft: „Nun können wir den nächsten Schritt setzen und den Liefer- und Verteilverkehr ökologisieren. Besonders beim Einsatz für Lieferverkehr wird die E-Mobilität eine große Rolle spielen.“ Die Voraussetzungen sollen jetzt geschaffen werden.

In Zukunft wird es in der Stadt ein flächendeckendes System an Schnellladestellen mit moderater Leistung geben, das vor allem im Bereich von Logistikzentren oder Werkstätten und Fahrzeughändlern errichtet werden soll.

Intelligente Autos, intelligente Säulen

Die Ladesäulensollen sollen so ausgestattet sein, dass zwei Fahrzeuge auf zwei Parkplätzen bedient werden können. Werden zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen, können aus den europaweit genormten Steckvorrichtungen jeweils maximal 11kW Leistung abgeben werden. Wird nur ein Elektrofahrzeug geladen können bis zu 22kW abgegeben werden. Das Fahrzeug kommuniziert mit der Ladesäule und entnimmt die notwendige Energie. Das Ladekabel muss selbst mitgebracht werden. Die maximale Verweilzeit am Ladeplatz beträgt drei Stunden. Derzeit läuft eine Ausschreibung zu den Säulen.

( kurier.at , bsei ) Erstellt am 17.04.2018