"Costa Concordia": Weitere Leichen geborgen

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Mehr als zwei Monate nach dem Unglück wurden im versunkenen Schiffsteil fünf Leichen geborgen. Zwei werden noch vermisst.

Mehr als zwei Monate nach dem Kentern des Kreuzfahrtschiffs " Costa Concordia" sind fünf weitere Todesopfer aus dem Wrack geborgen worden. Dies teilte die Kriseneinheit auf der Insel Giglio am Montag mit. Es handelt sich um Leichen, die vergangene Woche im Schiff entdeckt worden waren.

Die Leichen wurden im versunkenen Teil des Schiffes mit Hilfe des ferngesteuerten Unterwasser-Roboters "Rov" geborgen.  An der Bergungsaktion beteiligten sich 34 Taucher, die in den nächsten Tagen die Suche nach den letzten beiden Vermissten fortsetzen werden.

Bisher wurden 30 Todesopfer nach dem Unglück vom Jänner gefunden. Die " Costa Concordia" hatte am 13. Jänner mit mehr als 4.200 Menschen an Bord vor der Toskana-Insel Giglio einen Felsen gerammt und war gekentert. An Bord befanden sich 77 Österreicher.

Erstellt am 26.03.2012