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Wrack
03/24/2014

"Costa Concordia" soll erst im Herbst abgeschleppt werden

Ein späterer Termin soll den Tourismus in der Sommersaison schonen.

Das Wrack der havarierten "Costa Concordia" vor der italienischen Insel Giglio soll nicht wie geplant im Juni, sondern erst im September abgeschleppt werden. Das hat der Bürgermeister der Insel Giglio, Sergio Ortelli, verlangt. Er will Probleme für den Tourismus in der Sommersaison vermeiden.

Die Verbringung des Wracks im Juni würde Touristen von der Insel fernhalten, was negative Auswirkungen auf den Fremdenverkehr - die wichtigste Einnahmequelle für Giglio - hätte, so Ortelli. "Wir wissen noch nicht, wie lange und wie komplex die Abschleppung sein wird, wir können die touristische Saison nicht auf Spiel setzen", betonte der Bürgermeister nach Angaben italienischer Medien vom Montag.

Anderer Meinung ist der italienische Zivilschutzchef Franco Gabrielli. Der Zeitplan für die Abschleppung der "Costa Concordia" sei unter Einbindung der Behörden in Giglio bereits vor Monaten vereinbart worden.

Umweltstandards

Demnächst soll bekannt gegeben werden, in welchem Hafen das Schiff abgewrackt wird. Die italienische Regierung möchte, dass die "Costa Concordia" in einem italienischen Hafen zerlegt wird. Die Entsorgung soll den modernsten Umweltstandards entsprechen. Die Kosten für die Bergung liegen mittlerweile bei mehr als 600 Millionen Euro und steigen weiter an.

Das Kreuzfahrtschiff war am späten Abend des 13. Jänner 2012 vor der Toskana-Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und teilweise gekentert. 32 der mehr als 4.200 Menschen an Bord starben bei dem Unglück. An Bord befanden sich auch 77 Österreicher.

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