Runners carry American flags and a Chinese flag as they approach the finish line after completing the final mile of the Boston Marathon course during "#onerun" in Boston, Massachusetts, May 25, 2013. The event was organized to give athletes and spectators an opportunity to complete the final mile of the Marathon that was cut short when two bombs exploded at the finish line. REUTERS/Dominick Reuter (UNITED STATES
Runners carry American flags and a Chinese flag as they approach the finish line after completing the final mile of the Boston Marathon course during "#onerun" in Boston, Massachusetts, May 25, 2013. The event was organized to give athletes and spectators an opportunity to complete the final mile of the Marathon that was cut short when two bombs exploded at the finish line. REUTERS/Dominick Reuter (UNITED STATES

© Reuters/DOMINICK REUTER

Boston

Tausende liefen letzte Marathon-Kilometer

In Erinnerung an die Opfer der Anschläge am 15. April fand der Lauf unter dem Namen "OneRun" statt.

05/25/2013, 10:41 PM

Fast sechs Wochen nach dem Attentat auf den Bostoner Marathonlauf sind tausende Menschen am Samstag die letzten noch fehlenden Kilometer des damals abgebrochenen Wettlaufs gerannt. US-Medien zeigten Bilder einer großen Läufergruppe, die drei US-Flaggen und eine chinesische Fahne in Erinnerung an die Opfer trug. Bei der Explosion zweier Bomben am 15. April waren zwei Amerikaner und ein Chinese getötet worden, ein Polizist kam bei der Verfolgung der mutmaßlichen Täter einige Tage später ums Leben. Mehr als 260 Menschen wurden verletzt.

Der Lauf war von mehreren Firmen sowie Läufergruppen unter dem Namen "OneRun" organisiert worden. Der Rest-Marathon stand unter dem Motto "Wir werden auch zu Ende laufen", wie die Zeitung Boston Globe berichtete.

Den Anschlag sollen die beiden tschetschenischen Brüder Tamerlan und Dschochar Zarnajew verübt haben. Der 26-jährige Zarnajew war wenige Tage danach bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei ums Leben gekommen. Sein 19-jähriger Bruder Dschochar wurde mit schweren Verletzungen festgenommen, ihm droht bei einem Prozess vor einem Bundesgericht die Todesstrafe. Die Ermittler gehen von einem islamistischen Hintergrund der Tat aus.

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